2. Essener Wissenschaftssommer

Grüne Zukunft

Beim „2. Essener Wissenschaftssommer“ im Jahr 2017 standen alle Zeichen auf Grün. Essen war ein Jahr lang die „Grüne Hauptstadt Europas“, und es gab viele Aktivitäten rund um Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit. Allein der Wissenschaftssommer sorgte vom 1. Mai bis zum 14. Juli unter dem Motto „Grüne Zukunft“ für mehr als 40 Programmpunkte, die den Gedanken der „Grünen Hauptstadt“ aufgriffen. Bei den erneut meist kostenlosen Veranstaltungen erlebten die Teilnehmer Wissenschaft und Forschung samt ihrer Akteure und Institutionen. Behandelt wurden Themen wie Mobilität, Ernährung, Müllvermeidung, Energiewende, Verteilungsfragen und Klimawandel.

Das Programm reichte von einer Wissenschaftsshow im Haus der Technik und Workshops an der Universität Duisburg-Essen über einen Aktionstag des Studierendenwerks und Vorträge an der FOM-Hochschule bis hin zum „Science Slam“.

Hinzu kamen Tagungen und Foren der Folkwang Universität der Künste und des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, wissenschaftliche Diskussionen zur filmischen Darstellung von Lebensmittelverschwendung, veranstaltet vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) in Zusammenarbeit mit dem Filmstudio Glückauf.

Außerdem gab es Projekte von weiterführenden Schulen, Urban Gardening zum Mitmachen im Schulgarten der Frida-Levy-Gesamtschule, eine „Reise ans Ende des Sonnensystems“ mit Wissenschaftsredakteur Joachim Hecker im Haus der Technik, Angebote des zdi-Zentrums MINT-Netzwerk Essen für Vorschulkinder und viele weitere Veranstaltungen.

Bei einer Veranstaltung von Europe Direct Essen in Kooperation mit der VHS Essen am 7. Juli ging es darum, wie sich das Klima in Essen in der Zukunft verändern wird. Ebenfalls auf dem Programm standen der Innovationsworkshop „Zero Waste – eine müllfreie Stadt Essen“, veranstaltet von der Uni Duisburg-Essen und UNIAKTIV, und eine Podiumsdiskussion zum Essener Nahverkehr. Wie sich die Heimat mit Blick auf globale, politische und ökologische Veränderungen entwickelt, war Thema bei der interdisziplinären Tagung „Sweet Home“, veranstaltet von der Folkwang Universität der Künste, INTEZ e.V. und der Jungen Akademie.

Auch als am 2. Juli der Essener Innenstadtring für Autos gesperrt wurde, war die Wissenschaftsstadt Essen mit dabei: Beim „Tag der Bewegung“ erlebten die Bürger die Stadt als grünes Erlebnisfeld. Im Vordergrund standen Aktionen rund um das Thema Bewegung. Die Wissenschaftsstadt Essen sorgte mit Partnern aus der Region für ein spannendes Programm mit Angeboten zum Experimentieren, Staunen und Mitmachen.

Weiterer Veranstaltungsort beim „2. Essener Wissenschaftssommer“ war der Essener Stadtgarten. Der Park wurde vom 7. bis 9. Juli mit dem Sommerfest „Paradiese und Utopien“ zum kreativen Hauptquartier der „Grünen Hauptstadt“. Für die Vermittlung wissenschaftlicher Ideen und Impulse sorgten am 8. Juli unter anderem Größen der Slammer-Szene mit dem „1. Essener Open Air Science Slam“ und dem „Science Beat“.

Wer mochte, konnte auch auf einen ganz anderen Zug aufspringen, denn wie im Vorjahr fuhr der „Science Train“: Die Fahrgäste erlebten Wissenschaft in einer historischen Straßenbahn, die der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft EVAG e.V. gehört. Dem Beitrag der Universität Duisburg-Essen zum Thema „Smarter Nahverkehr“ von Professor José Marrón schloss sich eine Führung durch die Hauptwerkstatt der Essener Verkehrs AG an.

2018-07-11T16:18:39+00:00Categories: #04 Live und kommunikativ|